Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt
Gleich mehrere Großbrände innerhalb weniger Tage haben in Essen die Einsatzkräfte gefordert und in der Region spürbare Folgen hinterlassen. Am frühen Dienstagmorgen, 24. Februar 2026, brannte in Essen-Katernberg erneut ein großer Schrottberg auf einem Gelände unter freiem Himmel. Die dunkle Rauchwolke zog dabei nicht nur über Essener Stadtteile, sondern führte auch in Nachbarstädten zu Warnmeldungen wegen möglicher Rauchgasbelastung und deutlich wahrnehmbarem Brandgeruch. Nur in der Nacht zuvor hatte ein Feuer in einem Kfz-Betrieb im Essener Norden ebenfalls für starke Rauchentwicklung und Knallgeräusche gesorgt.
Großbrand in Essen-Katernberg: Schrottberg erneut in Flammen
Nach Angaben der Feuerwehr gingen die ersten Hinweise auf den Brand in Katernberg kurz vor 5 Uhr am Dienstag ein. Auf dem Schrottplatz stand ein großer Schrottberg in Flammen, während Hallen nach ersten Informationen nicht betroffen waren. Im Einsatz waren rund 75 Kräfte, die sich auf eine langwierige Brandbekämpfung einstellen mussten. Auffällig ist, dass derselbe Schrottberg bereits im Vorjahr um die Osterzeit gebrannt hatte. Die Feuerwehr griff diesmal auf Erfahrungen aus dem damaligen Großeinsatz zurück, um die Lage schneller zu strukturieren und die Taktik an die besonderen Bedingungen eines Metall- und Mischschrottbrandes anzupassen.
Die Rauchentwicklung war in den nördlichen Stadtteilen deutlich sichtbar. Straßen mussten zeitweise gesperrt werden, darunter Bereiche rund um die Emscherstraße. Wie lange der Einsatz dauern würde, war am Morgen noch nicht absehbar, da bei solchen Brandlagen häufig Glutnester im Material verbleiben und das Brandgut teils umgeschichtet werden muss, um es wirksam abzulöschen.
Rauch zieht Richtung Nachbarstädte: Warnungen über NINA
Mit dem aufsteigenden Rauch waren auch Auswirkungen über die Stadtgrenzen hinaus verbunden. In Gelsenkirchen wurden am frühen Morgen Warnungen über die App NINA verbreitet, weil Rauchgase aus Richtung Essen-Katernberg in bestimmte Stadtteile zogen. Betroffen waren demnach vor allem Bereiche südlich des Rhein-Herne-Kanals; zwischenzeitlich gab es auch eine Warnung für Gladbeck-Ellinghorst, die später wieder aufgehoben wurde. In den Warnmeldungen und begleitenden Berichten stand der vorsorgliche Gesundheitsschutz im Mittelpunkt: Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungen abschalten, solange eine Belastung nicht ausgeschlossen werden kann.
Die Lage verdeutlicht, wie schnell sich Rauchfahnen bei Wind über dicht besiedelte Räume verlagern können. Gerade bei Schrottplatzbränden ist die Zusammensetzung des Brandgutes ein Unsicherheitsfaktor, der eine vorsorgliche Kommunikation über Warnsysteme begünstigt, bis Messungen und Lagebewertungen eine Entwarnung erlauben.
Zweite Großlage in kurzer Folge: Brand in Kfz-Betrieb mit Knallgeräuschen
Bereits in der Nacht auf Montag, 23. Februar 2026, hatte ein Großbrand in einer Lager- beziehungsweise Werkstatthalle eines Kfz-Betriebs im Bereich der Alten Bottroper Straße im Essener Norden einen Großeinsatz ausgelöst. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Halle nach offiziellen Angaben bereits in Vollbrand. Wegen der starken Rauchentwicklung erfolgte auch hier eine Warnung über NINA mit dem Hinweis, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen beziehungsweise Lüftungen auszuschalten. Anwohner meldeten laute Knallgeräusche; als plausible Ursache wurden explodierende Gasflaschen genannt, wie sie in Werkstätten üblich sein können. Verletzte wurden in den ersten Meldungen nicht gemeldet, die Brandursache blieb zunächst unklar.
Da das Gebäude nicht mehr zu retten war, lag der Schwerpunkt der Einsatzstrategie darauf, eine Ausbreitung auf benachbarte Betriebe zu verhindern. Solche Lagen erfordern neben Löschangriffen häufig auch Riegelstellungen, eine stabile Wasserversorgung und eine fortlaufende Beurteilung der Rauchentwicklung, um Warnungen gegebenenfalls anzupassen.
Einordnung: Warum diese Brände die Region besonders belasten
Die zeitliche Häufung vergrößert die öffentliche Wahrnehmung: Rauch, Geruch und Warnmeldungen treffen auf eine Bevölkerung, die innerhalb weniger Stunden wieder mit ähnlichen Hinweisen konfrontiert ist. Zugleich zeigen beide Einsätze typische Merkmale großflächiger Industrie- und Gewerbebrände im urbanen Raum: hohe Brandlasten, lange Einsatzdauern, komplexe Zugänglichkeit des Brandgutes und die Notwendigkeit, die Bevölkerung vorsorglich zu schützen, solange Messwerte, Wetterlage und Ausbreitungsrichtung nicht eindeutig sind.
Fazit
Der Großbrand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg am 24. Februar 2026 und der Hallenbrand in einem Kfz-Betrieb in der Nacht zum 23. Februar 2026 markieren zwei aufeinanderfolgende Großeinsätze mit regionalen Auswirkungen. Während in Katernberg vor allem die weiträumige Rauchverfrachtung bis in Nachbarstädte auffiel, stand beim Kfz-Betrieb die massive Brandintensität mit Knallgeräuschen und der Schutz angrenzender Betriebe im Vordergrund. In beiden Fällen blieb zunächst entscheidend, die Lage zu stabilisieren, die Ausbreitung zu verhindern und über Warnsysteme vorsorglich auf mögliche Gesundheitsrisiken zu reagieren.
Quellen:
https://www.welt.de/article699d45ce1abe4229fa92c7f0
https://www.welt.de/regionales/nrw/article699bc622ee35d0f0647c4238/grossbrand-in-essener-kfz-betrieb-warnung-fuer-anwohner.html
https://www.sueddeutsche.de/panorama/braende-grossbrand-auf-schrottplatz-in-essen-katernberg-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260224-930-727240
https://www.radioessen.de/artikel/brand-auf-schrottplatz-in-essen-feuerwehr-im-einsatz-2582571
https://www.radioemscherlippe.de/artikel/rauch-von-essener-grossbrand-zieht-nach-gelsenkirchen-2582602
https://www.radioessen.de/artikel/naechtlicher-grossbrand-eines-kfz-betriebs-vorsorgliche-2582423
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